Für den Dähne-Pokal des Schachverbands Ruhrgebiet konnte sich mit Fabian Schlottmann auch ein Bönener qualifizieren. Dort schaffte er es bis ins Halbfinale, verpasste damit aber knapp die Qualifikation der beiden Finalisten für den NRW-Pokal.
In Runde 1 stand eine Weißpartie gegen Marcel Quast (DWZ 2133), Spitzenspieler des SC Gerthe-Werne, auf dem Loszettel. Das gleiche Match gab es schon kurz zuvor in der Verbandsklasse. Abweichend davon wählte Schwarz ein Gambit, das allerdings etwas verunglückte, sodass Schlottmann den ersten Turniererfolg einfahren konnte. Das Viertelfinale sah eine beiderseits hochklassige Partie gegen Daniel Lang (2113). Einige ungenaue Züge brachten Schlottmann zwar in Bedrängnis, aber das Turmendspiel mit Minusbauer verteidigte er umsichtig. Mit Remis und Sieg im Blitzstechen ging es ins Halbfinale gegen Soel Kartsev (2110), in dem beide Spieler einige Chancen ausließen. Nach einem Katalanisch-Theorieduell fand Schlottmann keine aktive Fortsetzung und geriet ins Hintertreffen. Als er sich dann noch einen Bauern-Einsteller leistete, ergab sich ein schwieriges Schwerfigurenendspiel. Der Brackeler Weißspieler erlaubte dann jedoch das Eindringen der Dame. Mit dem unerwarteten Dauerschach in der Hand übersah Schlottmann zunächst einen Gewinnweg – und kurz darauf leider auch noch ein letztes Schach der weißen Dame. Matt war damit ebenso unabwendbar wie das Halbfinal-Aus.
Abschließend noch Glückwunsche und viel Erfolg den SVR-Finalisten beim NRW-Pokal!




