Bezirksklasse: SV Bönen III – SK Werne II 5,5:2,5
Die dritte Mannschaft des Schachverein Bönen hat sich gegenüber der Vorsaison deutlich verstärkt: Mit Uwe Budde (Brett 2) und Dirk Romstadt (Brett 3) wechseln 2 sehr erfahrene Spieler aus der letztjährigen 2. Mannschaft in die 3. Mannschaft. Zum Saisonauftakt der Bezirksklasse sind die Bönener gegen die Reserve des SK Werne demzufolge auch als klarer Favorit angetreten, zumal von der Stammbesetzung nur Dorothea Martens urlaubsbedingt fehlte.
Budde und Romstadt saßen in der Vorsaison noch gemeinsam in der Verbandsklasse am Brett und zeigten sehr schnell ihre spielerische Klasse. Bereits nach nur knapp 60 Minuten brachten sie ihr Team mit 2:0 in Führung. Romstadt widerlegte sehr eindrucksvoll ein Figurenopfer seines Kontrahenten und zwang diesen bereits nach gut einer Stunde zur Aufgabe. Budde erspielte sich schon in der Eröffnung einen nennenswerten Vorteil, den er kontinuierlich ausbaute und zum 2:0 vollendete. Die beiden Bönener Youngster Alexander Koch (Brett 7) und Niklas Fischer (Brett 5) bestätigten ihre gute Vorjahresform und konnten jeweils nach fehlerfreiem Spiel weitere 1,5 Punkte erkämpfen. Fischer einigte sich mit seinem Gegenspieler nach 1,5 Stunden auf Remis, während Koch seinen im Mittelspiel errungenen Materialvorteil sicher abwickelte und die SV-Dritte mit 3,5:1,5 in Führung brachte. Zwischenzeitlich musste sich Mika Lingner (Brett 8) in seiner ersten Bezirksklassenpartie für den SV49 geschlagen geben. Nachdem er sich im Mittelspiel zunächst einen leichten Stellungsvorteil erkämpft hatte, verpasste er nach einem interessanten, aber nicht korrekten Opfer seines Kontrahenten den Gewinn und stellte stattdessen selber Material ein. Nach gut 2 Stunden wurde der Mannschaftskampf dann doch noch einmal spannend. Dieter Raddatz (Brett 6) stand nach der Eröffnung eigentlich sicher, konnte aber den druckvollen Angriff der Werner Nummer sechs nicht abwehren. Beim Stand von 3,5:2,5 aus Sicht der Gastgeber spielten noch Klaus Menne (Brett 4) und Jürgen Rudlof (Brett 1). Menne spielte seine Partie sehr konzentriert und nutzte mehrere kleine Fehler seines Gegners konsequent aus. Dieser gab nach 2,5 Stunden Spielzeit in einer hoffnungslosen Stellung auf und Menne stellte den Bönener Mannschaftserfolg sicher.

Die längste Partie des Tages wurde am Spitzenbrett gespielt. Nachdem Rudlof mit leichtem Stellungsnachteil aus der Eröffnung gekommen war, nutzte er einen Abtauschfehler seines Gegenübers aus. Mit einer Mehrfigur ließ er nichts mehr anbrennen und erhöhte nach rund dreistündiger Spielzeit zum 5,5:2,5 Endstand.
Bereits in zwei Wochen steht das nächste Meisterschaftsspiel gegen die Reserve der Königsspringer Hamm an. Gegen den Absteiger aus dem Verband wird man sicherlich deutlich mehr gefordert werden.




