Schachverein startet in die neue Saison

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Schwere Aufgaben warten auf die beiden Spitzenteams

Wie im Vorjahr startet der Bönener Schachverein mit fünf Mannschaften im regulären Ligabetrieb, dazu kommen noch zwei Teams, die in den U20-Ligen an den Start gehen. Nach der supererfolgreichen Vorsaison wird es diesmal für die SV49-Teams allerdings sehr anspruchsvoll.

Das Bönener Spitzenteam startet erneut in der Verbandsliga. Scheiterte man in der abgelaufenen Saison nur denkbar knapp am Aufstieg in die NRW-Klasse, gilt es diesmal vorrangig, den Klassenerhalt zu sichern. Da leider insgesamt gleich fünf Mannschaften des Schachverbandes Ruhrgebiet aus der NRW-Klasse abgestiegen sind, sind die Verbandsligen brutal stark besetzt. So sind in der Gruppe der Bönener lediglich zwei gegnerische Teams nominell etwas schächer besetzt als der SV49. Wichtig wird daher gleich der Saisonstart, denn da geht direkt in den ersten drei Runden gegen schlagbare Gegner. Sollte der Start gelingen, kann man gegen die Topteams etwas entspannter in die Begegnungen gehen.
Im Vergleich zur erfolgreichen Vorsaison gibt es lediglich eine Änderung im Kader. Guntram Lenz wechselt an das Spitzenbrett der 2. Mannschaft, nachdem er zuvor 38 Jahre in Folge in der ersten Mannschaft spielte. Für ihn rückt Ralf Lojewski ins Team, der im Vorjahr am Spitzenbrett der Reserve spielte.

Eine wohl noch härtere Nuss zu Knacken hat Aufsteiger SV Bönen 2 in der Verbandsklasse. Zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte schaffte die SV49-Reserve souverän den Sprung in die Verbandsklasse, doch das Unternehmen Klassenerhalt wird eine große Herausforderung sein. Zwischen Verbandsbezirksliga und Verbandsklassen liegt schon ein kleiner Quantensprung, zusammen mit Mülheim-Nord V ist das Bönener Team Abstiegskandidat Nummer eins. Auch in der Zweiten gibt es kleine Änderungen im Kader. Neben dem Wechsel Lojewski/Lenz kehrt Jürgen Rudlof zurück ins Team, der die letzten beiden Jahre am Spitzenbrett der Dritten saß. Gleich zum Auftakt ist in Bönen mit dem SV Mülheim-Nord V das einige Team zu Gast, gegen das man sich Hoffnungen auf eine Sieg machen kann.

Ähnlich groß wie der Sprung zwischen Verbandsbezirksliga und Verbandsklasse ist auch der Aufstieg von der Bezirksklasse in die Verbandsbezirksliga. Hier nahm die Bönener Drittvertretung ihr Aufstiegsrecht nicht in Anspruch, da man im Vorfeld keinerlei Chance auf den Klassenerhalt in der höheren Liga sah. Das erschwerte zwar die Planung der Aufstellungen ein wenig, da die Vierte aus der Kreisliga in die Bezirksklasse aufstieg, doch am Ende hoffen die Bönener Verantwortlichen für beide Teams eine gesunde Mischung aus Erfahrung und Jugend gefunden zu haben. Sowohl Bönen III als auch Bönen IV sollten in der Liga gut mithalten können. Vieles wird aber davon abhängen, an wievielen Spieltagen man ohne Ersatzspieler auskommen kann. Den müssen sich nämlich beide Teams aus dem Kreisliga Team Bönen 5 holen.

Die Bönener Fünfte kann hingegen sehr gelassen in die Saison gehen. Vom Niveau her sollte sie einen sicheren Mittelfeldplatz schaffen und gleichzeitig einige Jugendliche an den Spielbetrieb der Erwachsenen heranführen.

Die besten Aussichten auf ein gutes Saisonergebnis scheint im Vorfeld das Bönener U20-Team in der Verbandsklasse haben. Hier wurde im Vorfeld von Seiten des Verbandes auf 6er-Teams aufgestockt, was zwei Bretter pro Mannschaft mehr bedeutet. Das kommt den SV49ern durchaus entgegen, hat man doch mindestens acht Spieler, die Verbandsklassenniveau aufweisen können.

Los geht es am kommenden Sonntag mit einem großen Heimspieltag im DRK-Heim. In der Verbansliga empfängt Bönen I den Bezirkskonkurrenten aus Ahlen, während die Bönener Reserbve in der Verbandsklasse den SV Mülheim-Nord V zu Gast hat. Komplettiert wird der Heimspieltag mit der Kreisligabegegnung SV Bönen V gegen den Hammer SC VI.